Rohstoff-ETFs: Gebündelt in wertvolle Rohstoffe investieren
Gold, Silber, Kupfer, seltene Erden oder Agrarrohstoffe – Rohstoffe können ein Depot je nach individueller Anlagepräferenz ergänzen und weitere Renditechancen eröffnen. Allerdings gelten Rohstoffinvestments gemeinhin als risikoreich: Die Wertentwicklungen sind volatil, die Marktpreise schwanken stark im Wert und die Zugänge für Privatanleger sind oft etwas komplexer gestaltet.
Mit Rohstoff-ETFs kann man sich jedoch ganz bequem gleich ein ganzes Bündel an Werten aus dem Rohstoff-Sektor ins Depot holen. Je nach zugrundeliegendem Index erhält man verschieden gewichtete Rohstoffe aus verschiedenen Sparten, man kauft also gleich einen ganzen Rohstoffkorb.
Rohstoff-ETFs vergleichen
Um den zur eigenen Anlagestrategie passenden Rohstoff-ETF zu finden, kann man sich zunächst den zugrundeliegenden Index ansehen: Wie viele Rohstoffe enthält dieser, d.h. wie breit geht man damit in den Rohstoff-Markt? Wie oft wird der Index angepasst, damit man sich auch ein möglichst aktuelles Abbild des Rohstoffmarkts ins Depot holt? Welche Ertragsverwendung passt zu den eigenen Anlagezielen – ausschüttend oder thesaurierend? Und schließlich kann man sich die Performance in der Vergangenheit ansehen – auch wenn diese natürlich keine Garantie für künftige Entwicklungen darstellt.
Rohstoffe als spannende Assetklasse
Rohstoff-ETFs können ergänzend zu anderen Anlageklassen eine weitere Diversifikation im Depot bewirken. Das Edelmetall Gold etwa gilt vielen Anlegern als Krisenwährung und Stabilitätsanker. Seltene Erden beispielsweise werden in der Industrie stark nachgefragt. Öl hingegen ist immer noch der Treibstoff für ganze Volkswirtschaften und die Nachfrage nach Agrarrohstoffe wird von einer stark wachsenden Weltbevölkerung getrieben. Mit einem Rohstoff-ETF kann man an solchen Marktentwicklungen teilhaben, sofern man möglicherweise starke Wertschwankungen in Kauf nehmen will. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind zudem keine Garantie dafür, dass es in Zukunft so weiter laufen wird.
Bitte beachte grundsätzlich die ETF-typischen Risiken wie etwa Kursschwankungen, Währungsrisiken oder das Kontrahentenrisiko bei synthetisch replizierenden ETFs. Verlustrisiken kannst du reduzieren, indem du dir verschiedene Anlageprodukte (von unterschiedlichen Emittenten) mit unterschiedlichen Anlageschwerpunkten ins Depot legst.
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