Rüstungszulieferer Vincorion will an die Börse
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Rüstungszulieferer Vincorion will an die Börse
Kaum ist der IPO der Gabler Group erfolgreich gestartet, schon gibt der nächste Rüstungszulieferer bekannt, den Gang auf das Börsenparkett zu wagen. Vincorion, eine JENOPTIK-Ausgründung mit ca. 900 Mitarbeitern, will noch im ersten Halbjahr 2026 an die Börse gehen.
Die Zahl der Börsengänge in Deutschland nimmt langsam wieder zu. Trotz der volatilen Lage derzeit, hält das die Unternehmen nicht davon ab, an der Börse Geld einzusammeln.
Vincorion stellt Generatoren und Mechatronik her. Die Teile werden zum Beispiel von den Rüstungsunternehmen KNDS und Rheinmetall verwendet.
Auch im zivilen Bereich ist das Vincorion tätig und stellt Heizelemente und Rettungswinden her, die in Passagierflugzeugen und Hubschraubern Verwendung finden.
Der Umsatz des Unternehmens ist 2023 – 2025 im Durchschnitt jährlich um 22 % gewachsen. Durch die allgemeine Weltlage ist wohl davon auszugehen, dass die Auftragsbücher auch in nächster Zeit gut gefüllt sein werden.
Warum geht Vincorion an die Börse?
Der britische Finanzinvestor, dem das Unternehmen seit 2022 gehört, möchte sich von einem Teil des Unternehmens trennen. Vermutlich möchte man hier die Gunst der Stunde nutzen und das gesteigerte Interesse der Anleger an Unternehmen aus dem Rüstungs- und Verteidigungsumfeld nutzen. Es wird damit gerechnet, dass der Börsengang rund 300 Millionen Euro in die Kasse spült. Das würde zu einer Bewertung von ca. einer Milliarde Euro führen.
Wann geht Vincorion an die Börse?
Der genaue Termin steht noch nicht fest, soll aber im ersten Halbjahr 2026 liegen. Nach der Gabler Group wäre das der zweite Börsengang aus dem Rüstungssegment in diesem Jahr in Deutschland. Und da auch KNDS, das deutsch-französische Gemeinschaftsunternehmen, für dieses Jahr den Börsengang plant, dürfte es auch nicht der letzte sein.
Kann ich Vincorion Aktien bei SMARTBROKER+ handeln?
Du kannst direkt ab dem erfolgten Börsengang die Aktien von Vincorion über SMARTBROKER+ handeln.
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