IPO in Deutschland: Gabler Group AG geht an die Börse
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Börsengänge im Bereich der Militärtechnik scheinen derzeit im Trend zu liegen. Der Marinetechnikspezialist Gabler aus Lübeck will jetzt auch an die Börse gehen. Das bisher noch als GmbH firmierende Unternehmen wird in eine AG umgewandelt und plant Anfang März 2026 seinen Börsengang an der Frankfurter Wertpapierbörse.
Gabler ist in Europa führend im Bereich von U-Boot-Technik. Auch im Bereich des Schutzes kritischer Infrastruktur unter Wasser, also z.B. Pipelines oder Datenkabel, ist das Unternehmen tätig. Alles Themen, die wichtiger denn je sind.
Bisher gehört Gabler zu 100 % der Possehl-Gruppe, die nun einen Teil davon an der Börse platziert. Zudem sollen auch neue Aktien ausgegeben werden. Die Possehl-Gruppe bleibt aber zumindest als Minderheitsaktionär in der Eigentümerstruktur vertreten. Durch den Börsengang sollen ca. 40 Millionen Euro eingenommen werden. Damit ist dies ein eher kleiner Börsengang.
Das aktuell hohe Interesse an Unternehmen aus dem Verteidigungssegment dürfte dem Börsengang sicher guttun. Der genaue Tag des IPOs steht aktuell noch nicht fest. Auch zu welchem Kurs die Aktien von Gabler an den Start gehen, wird erst kurz vor dem Börsengang bekanntgegeben. Für den Finanzplatz Frankfurt ist dieser IPO jedenfalls positiv zu werten, da dieser dadurch wieder gestärkt wird.
Wird Gabler in den DAX aufgenommen?
Nein, Gabler wird es wohl nicht in den DAX schaffen. Dafür ist das Unternehmen dann doch zu klein.
Wird die Aktie von Gabler bei SMARTBROKER+ handelbar sein?
Ja, sobald die Gabler Aktie an der Börse notiert ist, kannst du sie ganz normal kaufen und verkaufen.
Werden Index-Anbieter die Gabler-Aktie in ihre Indizes aufnehmen?
Wenn die Aktie den entsprechenden Vorgaben des Index entspricht, ist dies durchaus möglich. Denkbar wären Small-Cap-ETF oder ETF mit Schwerpunkt Verteidigung. Das entscheiden aber die Index-Anbieter.
Ob die Aktie in dein Portfolio passt oder nicht, musst du selbst entscheiden. Wie stark das Interesse an dem Papier sein wird, bleibt auch abzuwarten. Die letzten Börsengänge in diesem Bereich (TKMS, CSG) waren jedenfalls sehr erfolgreich.
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